WIBU-SYSTEMS AG

WIBU-SYSTEMS AG

Die Firma WIBU SYSTEMS AG vermarktet drei Kopierschutztechnologien mit großem Erfolg: WibuKey, CodeMeter und CodeMeterAct.

WibuKey wurde als erstes Produkt Anfang der 90er Jahre entwickelt. Im Jahr 2004 folgte die Markteinführung von CodeMeter als Nachfolgesystem zu WibuKey mit erweiterten Funktionen für ein offenes Lizenzmanagement. Zurzeit wird ein drittes Schutzsystem CodeMeterAct im Markt eingeführt, welches als softwarebasiertes Schutzsystem die hardwarebasierten Schutzsysteme ergänzt.

Für die genannten Schutzverfahren bestehen Integrations- und Lizenzmanagement-Tools. Zu den Tools gehören Ax- und Ix-Protector für Softwareschutz, SmartShelter für Dokumenten- und Medienschutz und CodeMeter License Central zur Erstellung, Verwaltung und Auslieferung von Lizenzen. Für Anwendungen im Bereich des Identity und Access Management wurde im Jahr 2008 das Produkt „CodeMeterIdentity“ als Integrations-Tool für Web-Authentifizierung und für den Web-basierten Zugang zu „Software as a Service" (SaaS) dem Markt vorgestellt.

Für die wesentlichen Innovationen hält WIBU-SYSTEMS Patente in Europa, USA, Japan und China. WIBU-SYSTEMS koordiniert die F&E Projekte Pro-Protect und VitaBIT, die auf den industriellen Embedded Markt und mobile Anwendungen konzentriert sind. Auf den Ergebnissen kann ideal in SumoDacs aufgebaut werden.

CAS Software AG

CAS Software AG

CAS Software AG ist der deutsche Marktführer für CRM-Lösungen für den Mittelstand. Über 175 Mitarbeiter arbeiten in den CAS-Häusern im Technologiepark Karlsruhe. Mit mehr als 150.000 Nutzern in 20 Ländern und vielfältigen Auszeichnungen zählt die CAS Software AG heute zu den führenden Softwareunternehmen in Deutschland.

Auf der Basis einer kundenzentrierten Unternehmensstrategie werden alle Arbeitsabläufe von Vertrieb, Marketing, Produktion und Service aufeinander abgestimmt – und dies über alle Kontaktkanäle. Systematisch erwerben die Mitarbeiter neues Markt- sowie Kundenwissen und nutzen dies zur Optimierung der Kundenbetreuung und Neukundengewinnung.

Die CAS hat seit 1996 über 20 kooperative F&E-Projekte (BMBF, BMWi und EU-IST) koordiniert. Insbesondere auf den Ergebnissen von MODIFRAME kann aufgebaut werden.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – AIFB

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  – AIFB

Die Arbeitsgruppe „Mobile Business“ des Instituts AIFB hat in Zusammenarbeit mit der Firma CAS schon in zwei einschlägigen Projekten gearbeitet:


Im Projekt „MoMa — Mobiles Marketing“ wurde ein System für kontextsensitive Werbung auf mobilen Endgeräten entwickelt [DBSK05]. Ein wichtiger Aspekt dieses Projektes waren mobilspezifische Datenschutzaspekte, etwa die zuverlässige Verhinderung von unerwünschten Push-Nachrichten („mobiler Spam“) und die Entwicklung eines Pseudonymisierungskonzeptes [BuSD05].


Gegenstand des Projektes „MODIFRAME“ ist die Entwicklung eines Software-Frameworks, das KMU in die Lager versetzen soll, mit vertretbarem Risiko und Aufwand mobile Mehrwertdatendienste zu entwickeln und zu betreiben. Aus diesem Projekt verfügt das AIFB über Erkenntnisse der speziellen Bedürfnisse von KMU im Bezug auf mobile Technologien; so wurde u.a. eine Expertenbefragung zu diesem Thema durchgeführt.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – EISS

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – EISS

Das Institut EISS war an folgenden für SumoDacs thematisch relevanten Projekten beteiligt:

 

  • Quantum Private Networks (QPN), BMI-Projekt, Projektsprecher, 2007-2008 ): In diesem Projekt wurde eine Sicherheitsanalyse einer Quantenkryptographiestrecke als Gesamtsystem erstellt. Der Schwerpunkt lag dabei auf Seitenkanalangriffen und der potentiellen Unsicherheit der verwende-ten Computer.
  • SECOQC, EU-Projekt, 2004-2008. In diesem Projekt wurde mit ca. 40 Projektpartnern wurde ein Netzwerk von Quantenkryptographiestrecken prototypisch entwickelt und experimentell betrieben.
  • Cryptographic Protocols to achieve Long-term Security (CrySTALS), DFG-Projekt im Emmy No-ether Programm, 2003-2008. Bei diesem Projekt stand die langfristige Sicherheit im Vordergrund. Ziel des Projektes war die Erforschung von Sicherheitsannahmen und Bedrohungsmodellen.
  • Protocols for Secure Computations (ProSecCo), EU-Projekt, Projektkoordinator, 2003-2006. In diesem Projekt wurden mit drei Partnern kryptographische Anwendungen erforscht, die über einen reinen Schlüsselaustausch hinausgehen und sichere Berechnungen auf geheimen Daten ermöglichen.

Als besonderer Erfolg kann die Verleihung des deutschen IT-Sicherheitspreises 2008 für das sichere Wahlverfahren „Bingo-Voting“ genannt werden.

Am EISS wurden zwei Erfindungen patentiert, die direkt die Fragestellungen der mobilen Sicherheit berühren:

  • J. Müller-Quade und S. Röhrich. Verfahren zum Überprüfen und/oder Authentifizieren von Übermittlungsdaten, Vorrichtung und Computerprogrammprodukt. Patent erteilt DE 10 2006 037 260.3, Oktober 2007.
  • J. Bohli und J. Müller-Quade. Versteckte Sicherheitsmerkmale in digitalen Signaturen. Patent beantragt 2006.